VORSTAND UND AUFSICHTSRAT

An der Spitze der Wälder Versicherung stehen Vorstand und Aufsichtsrat.

Die Vorstände arbeiten eng mit der Geschäftsleitung zusammen. Gemeinsam werden alle 14 Tage wichtige Themen aus dem Alltag einer Versicherung besprochen und Entscheidungen getroffen. Der Aufsichtsrat der Wälder Versicherung besteht aus 8 Personen. Sie repräsentieren verschiedene Regionen und Berufsgruppen.

 

Viermal im Jahr berichten die Geschäftsführung und der Vorstand dem Aufsichtsrat umfassend über den aktuellen Geschäftsbetrieb. Relevante Themen und grundlegende strategische Überlegungen werden vorgestellt. Der Aufsichtsrat entscheidet dann über die weitere Vorgehensweise.


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Vorstand

Walter Rüf  Ing. Walter Rüf

Anton Wirth  Anton Wirth

 

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Aufsichtsrat

Wälder Versicherung Aufsichtsrat

Von links nach rechts:
Dr. Egbert Hinterauer-Aufsichtsratsvorsitzender Stellvertreter, Dornbirn
Dr. Melchior Bechter-Aufsichtsratsvorsitzender, Egg
Wolfgang Schwärzler, Krumbach
Konrad Schwarz, Hittisau
Mag. Reinhard Willi, Schoppernau
Alois Feuerstein, Andelsbuch
Christoph Freuis, Dornbirn
Bgm. Gerhard Steurer, Bezau

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Mitgliedervertreter

Wälder Versicherung Mitgliedervertreter

Die Mitgliedervertreter bei der Versammlung am 08.05.2013 im neuen Gebäude der Wälder Versicherung.

Auszug aus den Statuten

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§ 9 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus ein bis vier Personen.
  2. Besteht der Vorstand aus mehreren Personen, sind nur jeweils zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam zur Abgabe von Willenserklärungen und zur Zeichnung für den Verein befugt. Die Mitgliedervertretung hat einen Vorsitzenden zu bestimmen, dessen Stimme in Entscheidungen des Vorstands bei Stimmengleichheit den Ausschlag gibt. Der Vorstand hat eine Geschäftsordnung zu erstellen und dem Aufsichtsrat zur Genehmigung vorzulegen.
  3. Für jedes Vorstandsmitglied ist ein Stellvertreter zu bestellen, der bei Verhinderung des Vorstandsmitglieds dessen Befugnisse ausübt. Soweit die erforderlichen Mitglieder des Vorstandes fehlen, sind sie bis zur nächsten Versammlung der Mitgliedervertretung vom Aufsichtsrat, oder in dringenden Fällen auf Antrag eines Beteiligten von der FMA zu bestellen.
  4. Der Vorstand und die Stellvertreter werden von der Mitgliedervertretung auf 5 Jahre, längstens bis zur Beendigung der Versammlung des obersten Organs gewählt, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr beschließt, das dem zum Zeitpunkt der Wahl laufenden Geschäftsjahr folgt (Funktionsperiode). Eine wiederholte Bestellung ist zulässig. Die Mitgliedervertretung kann die Bestellung widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Ein solcher Grund ist insbesondere grobe Pflichtverletzung oder Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung.
  5. Der Vorstand ist dem Verein gegenüber verpflichtet, die Beschränkungen einzuhalten, die in der Satzung oder durch Beschluss der Mitgliedervertretung für den Umfang seiner Vertretungsbefugnis festgesetzt worden sind. Dritten gegenüber ist eine Beschränkung der Vertretungsbefugnis des Vorstandes unwirksam. Ist eine Willenserklärung dem Verein gegenüber abzugeben, so genügt die Abgabe gegenüber einem Vorstandsmitglied.
  6. Zur Erfüllung seines Aufgabenbereiches kann der Vorstand einen oder mehrere Handlungsbevollmächtigte(n) oder Prokuristen bestellen. Für diesen Fall sind zwischen dem Vorstand und dem(n) Handlungsbevollmächtigten bzw. Prokuristen die entsprechenden Zuständigkeitsbereiche festzulegen und diese dem Aufsichtsrat zur Genehmigung vorzulegen. Ist ein Handlungsbevollmächtigter oder Prokurist bestellt, kann dieser kollektiv mit einem Vorstandsmitglied den Verein vertreten.

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§ 10 Aufsichtsrat

  1. Der Aufsichtsrat übt die Funktion im Sinn des § 70 Versicherungsaufsichtsgesetz aus. Er hat die Geschäftsführung zu überwachen und die Mitgliedervertretung einzuberufen, wenn das Wohl des Vereins es erfordert. Er hat den Jahresabschluss und den Vorschlag für die Verteilung des Jahreserfolges zu prüfen und der Mitgliedervertretung darüber zu berichten.
  2. Folgende Geschäfte dürfen nur mit Zustimmung des Aufsichtsrates vorgenommen werden:

    1. grundsätzliche Änderung der Unternehmenspolitik und der Unternehmensleitziele,
    2. Erwerb oder die Veräußerung von Liegenschaften,
    3. Beteiligung an und Gründung bzw. Auflösung von Gesellschaften,
    4. Abschluss, Änderung oder Auflösung von Rückversicherungsverträgen,
    5. Ausgliederung der Vermögensveranlagung oder –verwaltung,
    6. Investitionen, deren Anschaffungskosten im Einzelfall 1 % der abgegrenzten Prämien des letzt vorliegenden Jahresrechnungsabschlusses übersteigen,
    7. Investitionen, deren Anschaffungskosten in einem Geschäftsjahr 5 % der abgegrenzten Prämien des letzt vorliegenden Jahresrechnungsabschlusses übersteigen,
    8. Ausschreibung von Nachschüssen,
    9. der Abschluss und die Auflösung von Dienstverträgen leitender Angestellter und die Erteilung der Prokura,
    10. die Festsetzung des Höchstbetrages, bis zu dem der Verein übernommene Gefahren für Einzelobjekte tragen darf,
    11. Prüfung des Jahresergebnisses, des Lageberichtes, Vorschlag über die Gewinnverteilung und Berichterstattung darüber an die Mitgliedervertretung.
  3. Dem Aufsichtsrat obliegt ferner die Festsetzung des Entgelts für den Vorstand und seine Stellvertreter. Der Aufsichtsrat hat dafür zu sorgen, dass die Aufwandsentschädigungen an Vorstandsmitglieder in einem angemessenen Verhältnis zu den Aufgaben des einzelnen Vorstandsmitgliedes und zur Lage des Vereins stehen.
  4. Der Aufsichtsrat besteht aus mindestens sechs, höchstens neun Mitgliedern. Diese werden von der Mitgliedervertretung auf 5 Jahre, längstens bis zur Beendigung der Versammlung des obersten Organs gewählt, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr beschließt, das dem zum Zeitpunkt der Wahl laufenden Geschäftsjahr folgt (Funktionsperiode). Eine Wiederwahl ist zulässig. Die Wahl ist so einzurichten, dass auf die Zusammensetzung der Mitglieder nach Berufsgruppen und die Subregionen des Bregenzerwaldes (Vorderwald, Mittelwald, Hinterwald) Bedacht genommen wird. Eines der  Mitglieder muss seinen Wohnsitz außerhalb des Bregenzerwaldes haben. Scheidet ein Aufsichtsratsmitglied während der Funktionsperiode aus, so kann bei der nächstfolgenden Versammlung der Mitgliedervertreter für die restliche Funktionsperiode eine Nachwahl vorgenommen werden.
  5. Wählbar ist jedes Vereinsmitglied, dem das aktive und passive Wahlrecht in der Vertretung der Gemeinden des Versicherungsgebietes zusteht. Nicht wählbar als Mitglied des Aufsichtsrates sind Personen, die selbständig oder unselbständig, hauptberuflich oder nebenberuflich ein anderes Versicherungsunternehmen vertreten oder sonst in einem Funktions- oder Beschäftigungsverhältnis zu einem anderen Versicherungsunternehmen stehen.
  6. Die Bestellung zum Aufsichtsratsmitglied kann vor Ablauf der Funktionsperiode von der Versammlung der Mitgliedervertreter bei Vorliegen wichtiger Gründe widerrufen werden.
  7. Die Aufsichtsratsmitglieder wählen aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter.
  8. Der Aufsichtsrat ist mindestens vierteljährlich in jedem Geschäftsjahr vom Vorsitzenden einzuberufen. Jedes Aufsichtsratsmitglied oder der Vorstand kann unter Angabe des Zwecks und der Gründe verlangen, dass der Vorsitzende des Aufsichtsrates diesen unverzüglich einberuft.
  9. Der Vorstand und die Geschäftsführung sind berechtigt, den Aufsichtsratssitzungen ohne Stimmrecht beizuwohnen. Dies gilt nicht für die Behandlung von Punkten, die sich auf Mitglieder des Vorstandes oder der Geschäftsführung beziehen. Sie sind zu diesen vom Vorsitzenden gleichzeitig mit der Einberufung des Aufsichtsrates einzuladen.
  10. Der Aufsichtsrat ist beschlussfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen worden und mindestens die Hälfte der Mitglieder anwesend sind. Die Beschlüsse erfolgen mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
  11. Über die Beratungen des Aufsichtsrates ist ein Protokoll zu führen, das nach Genehmigung des Aufsichtsrates vom Schriftführer und vom Aufsichtsratsvorsitzenden zu unterfertigen ist.
  12. Der Aufsichtsrat kann zur Erfüllung seiner Aufgaben Ausschüsse aus seinen Mitgliedern einsetzen und diesen entsprechende Aufgaben übertragen, sowie bei Bedarf Experten beiziehen.
  13. Der Aufsichtsrat kann zur Erfüllung seiner Aufgaben eine Geschäftsordnung erlassen.
  14. Der Aufsichtsrat ist befugt, den Verein bei der Vornahme von Rechtsgeschäften mit den Vorstandsmitgliedern zu vertreten und gegen diese die von der Mitgliedervertretung beschlossenen Rechtsstreitigkeiten zu führen.

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§ 11 Mitgliedervertretung

  1. Die Mitgliedervertretung ist das oberste Organ des Vereins.
  2. In den Gemeinden Alberschwende, Andelsbuch, Au, Bezau, Bizau, Buch, Damüls, Doren Egg, Hittisau, Krumbach, Langen, Langenegg, Lingenau, Mellau, Reuthe, Riefensberg, Schnepfau, Schoppernau, Schröcken, Schwarzenberg, Sibratsgfäll, Sulzberg und Warth ist der Bürgermeister oder eine von der jeweiligen Gemeindevertretung bestellte Person Vertreter aller Vereinsmitglieder dieser Gemeinde. Im Verhinderungsfalle kann ein anderes Mitglied der Gemeindevertretung als Mitgliedervertreter bestimmt werden. Voraussetzung ist jedoch, dass entweder die Gemeinde selbst oder der Vertreter Mitglied des Vereins ist.
  3. Für Mitglieder außerhalb der in § 11 Abs 2 genannten Gemeinden kann die Mitgliedervertretung einen Mitgliedervertreter bestellen, der seinen Wohnsitz außerhalb dieser Gemeinden hat.
  4. Die Mitgliedervertreter werden von den Gemeindevertretungen der in § 11, Abs 2 genannten Gemeinden bestellt. Eine Neubestellung erfolgt jeweils in dem Jahr, in welchem Gemeindevertretungswahlen durchgeführt werden. Die Funktionsdauer gilt jeweils bis zu nächsten konstituierenden Sitzung der jeweiligen Gemeindevertretung in der ein neuer Mitgliedervertreter bestellt wird. Eine Wiederwahl ist zulässig.
  5. Von der Vertretung ausgeschlossen sind: Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder des Vereins, Dienstnehmer und Versicherungsvertreter des Unternehmens oder eines anderen Versicherungsunternehmens sowie Personen, die an der Verwaltung eines anderen Versicherungs-unternehmens beteiligt sind.
  6. Die Funktion eines Mitgliedervertreters endet durch freiwilligen Rücktritt, durch Ausscheiden aus dem Verein, durch Bestellung zum Vorstand oder Stellvertreter, durch Wahl zum Aufsichtsratsmitglied, durch vorzeitige Enthebung oder durch Verlust des aktiven oder passiven Wahlrechtes für die Gemeindevertretung. Scheidet ein Mitgliedervertreter vor Ablauf der Funktionsperiode aus, so ist von der jeweiligen Gemeindevertretung ein neuer Mitgliedervertreter zu bestellen.
  7. Jährlich innerhalb der ersten fünf Monate des Geschäftsjahres beruft der Vorstand die Versammlung der Mitgliedervertreter ein. Sie ist ferner einzuberufen, wenn es das Interesse des Vereins erfordert, oder wenn acht Mitgliedervertreter die Einberufung unter Angabe der Gründe schriftlich verlangen. Eine Einberufung hat schriftlich mindestens 14 Tage vor dem Versammlungstermin unter Bekanntgabe des Ortes, der Zeit und der Tagesordnung zu erfolgen.
  8. Den Vorsitz in der Versammlung der Mitgliedervertreter führt der Vorstand (Vorsitzende). Mangels diesem hat das an Jahren älteste Mitglied die Versammlung zur Wahl des Vorsitzenden zu leiten.
  9. Zur Beschlussfähigkeit ist die Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitgliedervertreter oder ihrer Ersatzvertreter erforderlich; zur Gültigkeit der Beschlüsse ist die einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Stimmberechtigten erforderlich. Stimmenthaltungen werden als Gegenstimmen gewertet.
  10. Ist zur Versammlung der Mitgliedervertretung die erforderliche Anzahl der Stimmberechtigten nicht erschienen, so ist die Versammlung nach Abwarten einer halben Stunde ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitgliedervertreter beschlussfähig. Auf diese Bestimmung ist in der Einladung hinzuweisen.
  11. Ein Beschluss, durch den die Satzungen geändert, der Verein aufgelöst oder sein Bestand übertragen wird, kann nur bei Anwesenheit von mindestens der Hälfte der Stimmberechtigten gefasst werden und bedarf im ersten Falle der Zweidrittelmehrheit, in beiden letzteren Fällen der Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen.
  12. Der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung sind vorbehalten:

    1. Feststellung des Jahresabschlusses, die Entlastung des Vorstandes und des Aufsichtsrates,
    2. die Verteilung des Jahreserfolges über Vorschlag des Aufsichtsrates,
    3. die Bestellung des Vorstandes und der Stellvertreter, ausgenommen im Falle des § 9 Abs. 2 sowie der Mitglieder des Aufsichtsrates und der Rechnungsprüfer, sowie der Widerruf der Bestellung des Vorstandes gem. § 9 Abs. 3 und des Aufsichtsrates gem. § 10 Abs. 6,
    4. die Festsetzung einer Aufwandsentschädigung für die Mitglieder des Aufsichtsrates und für die Rechnungsprüfer entsprechend ihrem Arbeitsaufwand nach Vorschlag des Vorstandes. Die Mitgliedervertretung hat dafür zu sorgen, dass die Aufwandsentschädigungen in einem angemessenen Verhältnis zu den jeweiligen Aufgaben stehen,
    5. die Änderung der Satzung, wobei die Mitgliedervertretung dem Aufsichtsrat die Befugnis zu Änderungen, die nur die Fassung der Satzung betreffen, übertragen kann,
    6. die Bestandsübertragung, die Verschmelzung, die Vermögensübertragung und die Auflösung.
  13. Über die Verhandlungen in der Versammlung der Mitgliedervertretung ist eine Niederschrift zu verfassen, in welcher die Tagesordnung anzugeben ist, sowie die gefassten Beschlüsse und die Gültigkeit der Beschlussfassungen festzustellen sind. Die Niederschrift ist außer vom Verfasser auch vom Vorsitzenden und einem hiezu bestimmten Mitgliedervertreter zu unterfertigen. Weiters ist ein Verzeichnis der erschienenen Mitgliedervertreter mit Namensangabe und Wohnort zu erstellen und der Niederschrift beizulegen.
  14. Die in der Versammlung der Mitgliedervertretung gefassten Beschlüsse sind für alle Mitglieder bindend.